LaKo2008, mittendrin statt nur dabei

Anreise.

 Für uns Junge Liberale aus dem Kreisverband Harburg-Land, begann der Landeskongress am vergangenen Wochenende schon vor dem eigentlichen LaKo, nämlich, mit dem Fraktionsempfang der FDP in Hannover-Langenhagen. Wir nutzten diese kleinpolitische Veranstaltung, um uns schon einmal auf die vor uns liegenden zwei Tage voller, möglichst konstruktiver politischer Diskussionen einzustimmen. Neben dem äußerst leckeren, aber leider recht knappen Buffet, konnten wir uns mit den JuLis anderer niedersächsischer Kreisverbände bekanntmachen, Erfahrungen und Ideen für Kampagnen und Veranstaltungen (und Trinksprüche;)…) austauschen.

Gegen 24.00 Uhr begaben wir uns dann in unser Hotel („Ambiente“ in Langenhagen) in dem mittels diverser Zimmerpartys allerdings noch fleißig weiter gefeiert wurde. Zapfenstreich war erst, als einige, offenbar etwas konservativere Hotelgäste, die wundervolle Darbietung des Niedersachsenliedes einiger JuLis auf dem Balkon, mit einem Eimer kalten Wasser belohnten.

Erster Tag.

Die Harburger JuLis begaben sich pünktlich und in froher Erwartung , gegen 10 Uhr in den Kongresssaal. Zunächst waren wir dort recht alleine, der Rest trudelte dann aber nach und nach, in mehr oder weniger guter Verfassung ein.

Der eigentliche LaKo startete dann mit einigen Grußworten, unter anderem dem des Bürgermeisters der Stadt Langenhagen, der uns die Vorzüge eben dieser übermittelte.

Ein weiteres Highlight war die gebührende Verabschiedung Philipp Röslers von den JuLis, nachdem er vor einigen Wochen 35 geworden war. Die anschließende Grußrede des einstigen JuLi-Chefs und heutigen FDP-Vorsitzenden war gewohnt gelungen.

Bis zum Abend wurden dann leider nur noch eine geringe Zahl von Anträgen durchgebracht. Wir Harburger fanden besonders den Änderungsantrag zum Antrag des KV-Braunschweig „Kein Olympiaboykott aber deutliches Zeichen“ wichtig und hätten es gerne gesehen, wenn dieser durchgekommen wäre. Leider wurde dann aber doch der ursprüngliche Antrag beschlossen, der zwar Sanktionen, aber im Gegensatz zum von uns unterstützten Änderungsantrag keinen Olympiaboykott vorsah.

Wie oben schon erwähnt, wurden längst nicht alle der gut 40 Anträge beraten. Dies lag auch daran, dass sich einige der Änderungsanträge mit Haarspaltereien, wie geringfügigen Änderungen einzelner Worte in Anträgen befassten. Wenn ich mich richtig entsinne, ging es in dem einen Fall zum Beispiel um das Wörtchen „die“ im „Antrag 01 – Familienpolitik für die Liberale Bürgergesellschaft“. Aus „die“ sollte entweder „eine“ oder „unsere“ werden.

Natürlich durfte auch der obligatorische Spaßantrag nicht fehlen, der beinahe sogar beschlossen wurde: „Gegen kalte Finger – pro Sommerwahlen“. Bei der Abstimmung sah es schon so aus, als bekäme er eine Mehrheit – ein Hammelsprung wendete das aber noch mal ab. War immerhin interessent, auch so was mal mitgemacht zu haben;)

Tag 2.

Am Sonntag fanden die Wahlen für den Landesvorstand statt. Das lief alles andere als glatt, nach einigen Streitereien und unschönen Wortgefechten stand dann aber der neue Vorsitzende, Matthias Seestern-Pauly und sein beinahe komplett neu besetzter Vorstand fest.

Die JuLis Harburg-Land wünschen dem neuen Landesvorstand aber trotz dieser unschönen Anlaufschwierigkeiten viel Erfolg und ein glückliches Händchen.

Der nächste Landeskongress findet im November in Cuxhaven statt, spätestens dann wird man die Arbeit des neuen Vorstandes auch wirklich beurteilen können.

Phillip Franke, Isabel Maria Lichtnau

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