JuLis kritisieren Tanzverbote: Gegen einen Staat auf Kreuzzug mit erhobenem Zeigefinger!

Die Jungen Liberalen Niedersachsen sprechen sich entschieden gegen das von Gründonnerstag bis Karsamstag geltende Tanzverbot aus.

Niklas Drexler, Landesvorsitzender der JuLis Niedersachsen erklärt dazu:

„Der Gesetzgeber scheint immer noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Stattdessen macht es den Eindruck, als wolle der Staat wie bei einem Kreuzzug mit erhobenem Zeigefinger zum christlichen Gedenken zwingen. Niedersachsen gehört noch immer zu den Ländern mit den restriktivsten Regelungen rund um die Feiertage. Das Tanzverbot gehört abgeschafft.“

Drexler erklärt weiter:

„Natürlich möchten wir keinerlei christliche Werte verurteilen oder gar verhindern. In einem weltanschaulich neutralen Rechtsstaat muss jeder seine Religion ausleben können, wovor wir auch großen Respekt haben. Dies bedeutet aber auch, dass anders- oder nichtreligiöse Mitbürger nicht in ihrer Freiheit eingeschränkt werden dürfen. Auch die Osterfeiertage sollten so verbracht werden können, wie es für richtig gehalten wird. Für uns spielt es dabei keine Rolle, ob diese Tage zum Gedenken genutzt werden oder ob mit Freunden das Tanzbein geschwungen wird. Wir werden weiter dafür streiten, dass jegliche Tanzverbote abgeschafft werden!“

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