JuLis fordern Pressefreiheit

Pressefreiheit ist Meinungsfreiheit – Meinungsfreiheit ein Menschenrecht: Junge Liberale halten Mahnwache in Lüneburg.

Sicher ist jedem die momentan schwierige Lage in China und Tibet bewusst. Überall wird diskutiert, ob man die Olympischen Spiele nun stattfinden lassen sollte, wenn ja in welchem Umfang, wie die Sache mit der unabhängigen Berichterstattung gehandhabt werden- oder ob man sich für doch für einen Boykott entscheidet sollte. Natürlich ist dies, oberflächlich betrachtet erst einmal keine politische Angelegenheit, daher wird sich der eine oder andere Leser sicher fragen; wieso greifen die Jungen Liberalen das Thema Tibet und vor allem das Thema Pressefreiheit in China auf.

Die Erklärung dazu ist eigentlich ganz simpel: Wir sind eine Liberale Jugendorganisation in einer demokratischen Grundordnung, wir sind aber in erster Linie auch alle Menschen, die Menschenrechte verteidigen und sich für ihren Schutz einsetzen. China tritt die Menschenrechte mit Füßen, nicht nur die ihrer eigenen Landsleute, sondern auch die der anektierten Tibeter. Selbst eine unabhängige Berichterstattung, verhindert das Chinesische Regime mit aller Gewalt, im wahrsten Sinne des Wortes. Pressefreiheit ist und bleibt aber immer noch Meinungsfreiheit, Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und verhindert Unterdrückung und Terror. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, veranstalteten wir JuLis Harburg-Land, gemeinsam mit den JuLis Lüneburg gegen Abend des 10.05.2008 eine Mahnwache für die Menschenrechte, auf dem Lüneburger Marktplatz. Am Vormittag waren wir mit einem Infostand in Lüneburg präsent, sammelten Unterschriften für unser Anliegen und verteilten Flyer.

Insgesamt kamen an die 200 Unterschriften zusammen, die wir an „Amnesty International“ weitergeleitet haben. Unsere Aktion fand großen Anklang in der Bevölkerung ,worüber wir uns natürlich sehr freuen. Wir hoffen, dass unsere Aktion ein weiterer kleiner, wenn auch wichtiger Schritt, in eine bessere, friedlichere und liberalere Politik Chinas sein kann und wird. Denn gerade die kleinen Schritte sind es doch, die am Ende die Welt verändern können.

Oder wie Konfuzius schon sagte; „Auch das Meer besteht letztlich doch nur aus vielen kleinen Tropfen.“

Presse:
Kerzen leuchten für Tibet
Landeszeitung Lüneburg (landeszeitung.de) | 13.05.2008

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Flyer zur Veranstaltung: